Feuerwehr Raitenhaslach

 

Sechs Feuerwehrfrauen und 37 Feuerwehrmänner aus der aktiven Mannschaft haben bei der Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung“ ihr Können unter Beweis gestellt.

An zwei Abenden legten die Feuerwehrler, in insgesamt fünf Gruppen, vor den Augen der Schiedsrichterteams, bestehend aus Robert Schröck, Markus Albrecht, Martin Ellmaier und Josef Dittrich, sowie dem anwesenden Kreisbrandrat Werner Huber und dem Kreisbrandmeister Franz Haringer erfolgreich die Leistungsprüfung „Technische Hilfeleistung (THL) “ in drei Stufen ab.

Unter der Leitung der Ausbilder – 1.Kdt. Hans Langer, 2. Kdt. Ludwig Ober, Gruppenführer Pascal Reichelt, Tobias Winterstetter und Florian Lechner - erwarben alle Teilnehme der fünf Gruppen ihre Leistungsstufe.

Mit dem Erwerb des neuen Hilfeleistungslöschfahrzeuges im Jahr 2013 wurde auch die Ausrüstung für die technische Hilfeleistung erworben. Alle zwei Jahre ist es einem Feuerwehrmann/frau möglich, nach Training und Prüfung das nächsthöhere Abzeichen zu erwerben. Die Aufgabe beinhaltet in vorgegebener Zeit, einen nächtlichen Rettungseinsatz abzuwickeln.

Es wird auch besonderer Wert auf die Sicherheit des Verletzten und der Helfer gelegt. Die zu bewältigende Aufgabe ist eine praxisnahe Grundlage für die Rettung einer, mit einem Pkw eingeklemmten Person. Klare Strukturen werden vermittelt, wenn es darum geht, den einzelnen Feuerwehrleuten die jeweiligen Aufgaben zuzuweisen.

Die Teilnehmer müssen zusätzlich im Bereich der Gerätekunde ihr Wissen unter Beweis stellen und ab Stufe 2 auch zusätzliches Feuerwehrwissens zu den Geräten vortragen.

Alle Teilnehmer konnten die Prüfung erfolgreich ablegen.

1. Kdt. Hans Langer konnte allen Teilnehmern aus den fünf Gruppen zum erfolgreichen Abschluss gratulieren. Bei der anschließenden Verleihung der Leistungsabzeichen im Schulungsraum dankte er allen Teilnehmern, den Schiedsrichtern und Helfern und auch dem Ersatzteilnehmern.

Besonders erfreut zeigte er sich, dass eine so hohe Anzahl Kameraden mit gemacht hat.
Kreisbrandrat Werner Huber schloss sich diesen Worten an und zeigte auf, dass im Tätigkeitsfeld der Feuerwehr die technische Hilfeleistung eine sehr hohe Einsatzquote hat, ja es ist zur Hauptaufgabe geworden. Er wies aber auch auf aktuelle Geschehnisse und belastende Einsätze hin. Er pflichtete dem Kommandanten bei, dass mit dem Leistungsabzeichen Grundwissen erlernt und trainiert werde. Bei der Verleihung dankte er allen Teilnehmern und Helfern für die investierte Freizeit. Er führte weiter aus, Freizeit für andere zu investieren, ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr. Mit dieser Wertschätzung heftete er den Teilnehmern die Abzeichen an die Uniform.

 

                                 

Freitag, 15. Dezember 2017

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