Mit der offiziellen Indienststellung diese hochmodernen  HLF 20/16, verfügt die FFW Raitenhaslach nunmehr  über modernste Einsatzgerätschaften zur technischen Hilfeleistungen und zur Brandbekämpfung.
Neben einer großen Anzahl von Aktiven in Uniform waren bei der offiziellen Indienststellung des neuen Fahrzeuges Kreisbrandrat Werner Huber, Kreisbrandinspektor Josef Fellner, Bürgermeister Hans Steindl, Dritter Bürgermeister Rupert Bauer sowie zahlreiche Stadträte anwesend. Ferner Abordnungen der Nachbarsfeuerwehren aus Burghausen, Mehring und Hochburg-Ach, die von Stefan Ertl, dem Vorstand der FFW Raitenhaslach alle begrüßt wurden.
Bürgermeister Hans Steindl sprach von einem Versprechen der Stadt Burghausen gegenüber der FFW  Raitenhaslach das mit dem Ankauf dieses hochwertigen, 370.000 € teuren Feuerwehrfahrzeugs eingelöst wurde. Die Mittel dafür wurden in drei Haushaltsperioden angespart, so der Bürgermeister. Er spielte damit auf das rückläufige Steueraufkommen an und dass es  auch der Stadt Burghausen nicht mehr ermöglicht jede Anschaffung sofort  zu tätigen, sondern ein sparsames und planvolles finanzieren, wie in diesem Fall, erfordert. Die Raitenhaslacher Feuerwehr und ihre Aktiven bezeichnete er dabei als verlässliche Partner die mit dem neuen HLF/20/16 bei der technischen Hilfeleistung und der Brandbekämpfung mehr als gut aufgestellt sind. Die hochwertige technische Ausrüstung des Fahrzeuges beinhaltet sogar eine Wärmebildkamera zur gezielten Bergung von Brandopfern und bei der Vermisstensuche.  Besonders freute es Steindl dass der FFW Raitenhaslach viele junge Aktive und darunter auch junge Mädchen angehören. Er bezeichnete dies als Beweis des hohen öffentlichen Engagements der im Ortsteil Raitenhaslach vorherrscht und fügte den Wunsch hinzu dass die FFW Raitenhaslach mit ihrer hohen Einsatzbereitschaft  die Sicherheit im Ortsteil Raitenhaslach auch weiterhin gewährleistet.    
Erster Kommandant Hans Langer bekundete dass er mit großer Freude von Bürgermeister Hans Steindl die Schlüssel für das neue  HLF20/16  entgegengenommen habe. Es ist der FFW Raitenhaslach eine Ehre, aber auch ein hohes Maß an Verantwortung die wir mit diesem neuen Fahrzeug übertragen bekommen haben. Die Stadt Burghausen mit 360.000 € und der Feuerwehrverein Raitenhaslach mit 13.000 € haben viel Geld in die Hans genommen damit dieses Fahrzeug angeschafft werden konnte, so Langer. Im Namen der Raitenhaslacher Feuerwehr bedankte sich Langer bei der Stadt Burghausen und hier besonders bei Bürgermeister Hans Steindl für die Beschaffung dieses Fahrzeuges. Von Seiten des Feuerwehrvereins bedankte sich Langer darüber hinaus für die großzügige Spende  der Wacker-Chemie in Höhe von 5.000 € für die Fahrzeugbeschaffung.
Das in Raitenhaslach sich im Einsatz befindliche alte Feuerwehrfahrzeug, ein LF 8 ist heuer 28 Jahre alt geworden und vom technischen Stand her überholt, so Langer. Die Planungen für die Neuanschaffung begannen bereits im Jahre 2010, dazu wurde auch ein Beschaffungsteam, bestehend aus Stefan Bürgermeister, Thomas Eicher, Georg Gmelch, Hans Maier, Franz Meindl und Ludwig Ober gebildet. Unterstützung fand man dabei auch von Martin Hinterwinkler dem Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Burghausen.  Nach eingehender Beratung und  Besichtigungen fiel die  Entscheidung  auf ein HLF 20/16, basierend auf einem allradgetriebenen MAN Fahrgestell mit einem 290 PS starken Dieselmotor. Den Zuschlag für den Aufbau bekam die Firma  Rosenbauer aus Leonding bei Linz. Er beinhaltete einen 2000 Liter großen Wassertank, einen Behälter für 200 Liter Schaum,  eine leistungsfähige Pumpe, einen Lichtmast mit LED-Schweinwerfer und einer Umfeldbeleuchtung, ebenfalls in LED-Ausführung. Beladen ist das Fahrzeug außerdem mit einem 14 KW starken Stromaggregat, einer hydraulischen Schere und Spreizer für  Rettungseinsätze, einem Hydraulikzylinder, Hebekissen, einem Abstützsystem und einer Wärmebildkamera. Das Fahrzeug bietet Platz für eine neun-männige Löschgruppe. Die Ausschreibung dazu musste EU-weit erfolgen und umfasste 50 Seiten, so Langer.
Rudolf Gstöttl, Inhaber der Firma Brandschutz Gstöttl und der Vertretung der Firma Rosenbauer für den Südostbayerischen Raum, bezeichnete den  Tag als einen ganz besonderen für die Freiwillige Feuerwehr Raitenhaslach. „Mit diesem Fahrzeug steht der  Raitenhaslacher Feuerwehr  das modernste Feuerwehr-Allround-Fahrzeug zur Verfügung, das es auf dem Markt gibt. Mit dem Wunsch nach stets unfallfreier Heimkehr von Hilfs- und Brandeinsätzen übergab Gstöttl symbolisch die Fahrzeugschlüssel an Bürgermeister  Hans Steindl, der sie gleich  an den Ersten Kommandanten  Hans Langer weiterreichte.
Kreisbrandrat Werner Huber sprach von einem historischen Tag für die FFW Raitenhaslach  mit der Segnung und Indienststellung des neuen HLF 20/16. „Dieses Fahrzeug ist ein wichtiger Baustein in der Sicherheitsarchitektur eine Freiwilligen Feuerwehr wenn es bei Bränden, Umweltschäden, bei Verkehrsunfällen, oder nach Unwettern zu helfen gilt, so der Kreisbrandrat.
Pfarrer Franz Aicher, der den kirchlichen Segen spendete, erinnerte an die wichtigen  kulturhistorischen Objekte die es in Raitenhaslach und Marienberg zu schützen gilt und spendierte der Mannschaft 50 Maß Bier für einen zünftigen Kameradschaftsabend und für das Neune Feuerwehrauto eine Christophorus-Plakette.  Musikalisch wurde die Fahrzeugsegnung von den Georgsbläsern unter der Leitung von Bernhard Waas umrahmt.

 

 

Pfarrer Franz Aicher spendet den kirchlichen Segen für das neue Fahrzeug der FFW Raitenhaslach.

 

 

Dritter Bürgermeister Rupert Bauer, Kommandant Hans Langer, Firmenvertreter Rudolf Gstöttl, Pfarrer Franz Aicher, Bürgermeister Hans Steindl, Kreisbrandrat Werner Huber und Feuerwehrvorstand Stefan Ertl bei den Ansprachen zur Segnung und Indienststellung des neuen Feuerwehrfahrzeuges in Raitenhaslach am Pfingstsonntag

Freitag, 22. März 2019

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